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„Welkamen!"

'Herzlich Willkommen' auf unserer Seite zum Weltgebetstag (WGT)! Die Liturgie für den Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen 2021 wurde uns von Frauen aus Vanuatu geschenkt; einem Inselstaat im Südpazifik; geographisch zu Ozeanien gehörend, bestehend aus 83 Inseln, von denen 67 bewohnt sind, zwischen Australien und Fidschi liegend; ein landschaftliches Paradies; durch den Klimawandel extrem bedroht.
 
Der Weltgebetstag wird weltweit jedes Jahr am 1. Freitag im März, das wäre in diesem Jahr der 5. März, gefeiert. Wegen der Corona-Beschränkungen haben wir neu überlegt. Wir planen einen Erinnerungsgottesdienst am Montag, dem 6. September 2021, um 15.00 Uhr in der Johanniskirche, Am Markt, in Hagen.
 
Wie üblich sollte auch in den Gemeinden unseres Kirchenkreises, wie schon seit Jahren praktiziert, in diesem Jahr am 5. März der Weltgebetstag (WGT) ökumenisch gefeiert werden. Die Corona-Pandemie hat viele Ideen und Überlegungen ausgebremst.
Die Tagesveranstaltung im Januar, auf der interessierte Frauen vielfältige Informationen zur Umsetzung in ihren Gemeinden zur Gestaltung dieses Tages erhalten, musste ausfallen.
Die Vorbereitungen für die regionalen Gottesdienste hier bei uns leben davon, dass sich Frauen aus verschiedenen Gemeinden und Konfessionen treffen, um gemeinsam einen Gottesdienst mit viel Engagement vorzubereiten. Das geht aber leider zur Zeit nicht.
Der Bezirksverband Hagen der Evangelischen Frauenhilfen e.V. hatte gehofft, einen zentralen Gottesdienst am 5. März in der großen Johanniskirche zu gestalten und zu feiern. - Auch dieses wurde durch Corona hinfällig!
 
Aber - trotzdem fällt der Weltgebetstag am 5. März nicht aus. Überall in unserem Land arbeiten viele engagierte Menschen daran, dass wir – trotz Corona – gemeinsam feiern können, dass Frauen, Kinder und Männer in der Gebetskette am 5. März 2021 dabei sein können, jedoch anders als gewohnt!
Titelbild
  • Mit der Gottesdienstordnung verabreden Sie sich doch am Telefon mit einer anderen Frau aus Ihrer Frauenhilfe, gehen Sie gemeinsam durch die Texte und Gebete der Liturgie. 
 
  • Sie können am Weltgebetstag einen Gottesdienst im Fernsehen auf Bibel TV um 19.00 Uhr am 5. März miterleben (oder online unter www.weltgebetstag.de).
    Vorbereitet wird dieser Gottesdienst von einem ökumenischen Team und musikalisch gestaltet von der Gruppe effata aus der Jugendkirche Münster.
     
 
   

Für 2021 haben Frauen aus Vanuatu in einem ökumenischen Komitee zusammen gearbeitet und die Gebetsordnung unter das Motto "Worauf bauen wir?" gestellt. Im Mittelpunkt der Liturgie steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24-27. Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen. Für all unser Handeln sollen seine Worte der felsenfeste Grund sein. Denn nur das Haus, das auf festem Grund gebaut ist, würden die Stürme nicht einreißen, so heißt es in dem Text der Liturgie. "Worauf bauen wir?" Sie stellen diese Frage nicht nur angesichts der Bedrohung ihrer Inseln durch den Klimawandel, sondern auch uns.
Der Bibeltext steht am Ende der Bergpredigt. Dort spricht Jesu:

 
24 Alle, die nun meine Worte hören und entsprechend handeln, werden einer klugen Frau, einem vernünftigen Mann ähnlich sein, die ihr Haus auf Felsen bauten.

25 Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse. Stürme wehen und überfallen dieses Haus - und es stürzt nicht ein! Denn es ist auf Felsen gegründet.

26 Alle, die nun meine Worte hören und sie nicht befolgen, werden so unvernünftig sein wie eine Frau oder ein Mann, die ihr Haus auf Sand bauten.

27 Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse, Stürme wehen und prallen an dieses Haus - da stürzt es in einem gewaltigen Zusammenbruch ein!

 (nach BigS - Bibel in gerechter Sprache) 

 

 
Die Künstlerin  Tradition  Farben der Flagge 
Die Künstlerin, Juliette Pia  Tradition in den Dörfern  Farben der Flagge - geschminkt 
 
Der Weltgebetstag beschäftigt sich mit der Lebenssituation von Frauen des jeweiligen Landes. Und so erhalten wir eine Ahnung davon, welche Sorgen sie haben und worauf sie hoffen. Die Stimmen von Frauen aus Vanuatu werden auf der ganzen Welt durch den ökumenischen Weltgebetstag hörbar gemacht. Die Idee des Weltgebetstages ist, dass Frauen gemeinsam informiert beten und handeln, damit Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. 
 

Informationen zu Vanuatu

  • 1606 von den Spaniern entdeckt, seit 1887 mit dem Namen 'Neue Hebriden' unter britischer und französischer Kolonialherrschaft; seit 1980 unabhängige parlamentarische Republik
  •  Inselstaat liegt auf dem pazifischen Feuerring mit starken Erdbeben, Ausbrüchen von 9 aktiven Vulkanen, tropischen Wirbelstürmen, zunehmend stärker werdend, Zyklonen und Tsunamis 
  • knapp 290.000 Einwohner, viele melanesischer Abstammung 
  • Hauptstadt Port Vila auf der Insel Efaté 
  • Vanuatu ist ein bedrohtes Paradies. Durch den Klimawandel ist diese Inselwelt das Land, das auf unserem Globus, am stärksten vom Klimawandel betroffen ist, obwohl es kaum etwas zur Erderwärmung beiträgt. Das kleine Land ist keine Industrienation. Es hat keine Bodenschätze. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und lassen die Korallenriffe absterben. Dadurch treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Durch den steigenden Meeresspiegel, drohen die Inseln zu versinken.
  • Vanuatu hat seit 2018 das schärfste Verbot von Plastik auf der Welt.
  • 2015 zerstörte der Zyklon "Pam" mit Windgeschwindigkeiten von 300 km/h 90 % der Häuser und Hütten. Menschen starben, die schwerste Naturkatastrophe bisher.
  • Dieses eigene Erleben hat die Künstlerin in dem Titelbild verarbeitet.
    Eine Frau beugt sich über ihr Kind und schützt es. Über ihr biegt sich die Palme. Ob der Stamm hält? Die starken Wurzeln geben Halt. Im Bild sind Boote in tosenden Wellen und die lebenswichtigen Fische zu finden. Hat sie Fragen beim Malen in das Bild gelegt? Was gibt mir Halt? Ein Gebet? Worauf baue ich, damit mein Leben weiter geht?
  • Vanuatu, das Land mit der höchsten Sprachendichte weltweit, mehr als 100 melanesische Sprachen werden aktiv gesprochen. 
  • Amtssprache: neben Englisch, Französisch auch 'Bislama', eine aus der Not geborene Kreolen-Sprache, um sich untereinander verständigen zu können.
    Heute nutzen das Parlament, Rundfunksendungen, Zeitungen hauptsächlich Bislama. In den Grundschulen wird angefangen, Bislama zu lehren, selbst die Bibel wird in die Sprache übersetzt.
  • Viele Bewohner leben in kleinen Dörfern, von denen manche nur vom Meer aus oder durch schmale Pfade durch Regenwald erreichbar sind.
  • 83 % der Bewohner-/innen gehören einer christlichen Kirche an, eine der zwei Säulen im Wertesystem des Inselstaates.
    Die beiden ersten Missionare (1839) fielen dem Kannibalismus zum Opfer. Die Missionsgesellschaften - die katholische, presbyterianische und anglikanische Kirche - teilten die Inseln untereinander auf.
  • Die zweite Säule des täglichen Lebens sind überlieferte Traditionen und Regeln, die immer Vorrang haben, besonders in den Dörfern. Das gilt nicht nur für Kleidung und Hütten, sondern besonders für die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Frauen müssen sich Männern auf familiärer, kultureller und religiöser Ebene meist unterordnen. Verstoßen Frauen dagegen, drohen ihnen Schläge.
 
Obstvielfalt  Dorf  Kochen 
Obstvielfalt  ein Dorf  Kochen 
 
  • Rund 80 % der Bevölkerung versorgt sich selbst, lebt sehr im Einklang mit der Natur von den vielfältigen Früchten des Regenwaldes, von dem was in der fruchtbaren, vulkanischen Erde auf Feldern und Gärten angebaut wird und vom Fischfang.
  • Trotz enormer Wasserreserven verfügt die Bevölkerung nur über schlechte Wasserqualitäten. 
  • Landbesitz hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. 
  • Kokosnüsse und -palmen gehören in allen Variationen zum täglichen Gebrauch
    (Kochen, Getränke, Flechthandwerk, Matten, Kopra = getrocknetes Kokosfleisch für Kokosöl und Treibstoff für Generatoren zur Stromerzeugung, Dachdeckung mit Palmblättern) 
  • Tourismus - traumhafte schwarze und weiße Strände, Korallenriffe, Taucherparadies mit bunten Fischen - wunderbare Wasserfälle - angenehmes Klima - tropischer Regenwald - Trockenwälder und Savannen - Mangroven - Kokospalmen - zu einer Haupteinnahmequelle geworden, den meisten Profit haben jedoch Unternehmen aus dem Ausland.  
    
Spenden für Projekte
 
Die Projektarbeit des Deutschen Weltgebetstagskomitees fördert auf der ganzen Welt Projekte, die Frauen und Kinder unterstützen. Diese Projektarbeit wird nicht nur durch Kollekten, sondern auch die Spenden unterstützt.
Auf Vanuatu wird zum Beispiel das Mediennetzwerk FemLINKpacific gefördert. Hier lernen junge Frauen, wie sie die Wettervorhersagen, die in Englisch oder Französisch formuliert sind, in die lokalen Sprachen übersetzen können. So ist es möglich, auch in entlegenen Gebieten Frauen vor drohenden Überschwemmungen oder Wirbelstürmen zu warnen, damit sie Vorkehrungen treffen können.

 
Wenn Sie mögen, überweisen Sie Ihre Spende an: 
 
  • Bezirksverband Hagen der Evangelischen Frauenhilfe e.V.,
    Märkische Bank eG
    IBAN:    DE61 450 600 095 430 285 600
    BIC:      GENODEM1HGN
    Zweck: WGT - Spende 2021
    (Wir leiten Ihre Spende weiter!) 
  • Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
    Zweck: WGT - Spende 2021
    IBAN:   DE27 4145 0075 0003 0296 00
    (Auch hier wird die Spende zeitnah an den Weltgebetstag e.V. weitergeleitet, der sich dadurch viele Einzelbuchungen erspart.)
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(Texte, Fotos und Informationen aus den Arbeitsmaterialien zum Weltgebetstag, Weltgebetstag der Frauen - Deutsche Komitee e.V.90547 Stein, www.weltgebetstag.de) 
 
 
 
  Aktuelle Termine
 

Jahreslosung 2021

Gott spricht: Seid barmherzig,
wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6, 36)
 
 
 
04. Oktober 2021
Auf der Mitgliederversammlung
wurde ein neuer Vorstand gewählt.
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